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Die neue Macht von der Spree

Siegestrunken und vor Freude taumelnd feiert der Herthafan die am vergangenen Wochenende zu Ende gegangene Negativserie von zwölf sieglosen Spielen und zuletzt sieben verlorenen Pflichtspielen in Folge. Das 1:0 gegen Werder Bremen, ein wahrer Balsam auf die wiederholt arg geschundene Herthaseele. Die Parallelen zur (gefühlt) erst kürzlich erlebten Abstiegssaison 2009/10 zu offensichtlich. Über das „wie“ dieses Sieges muss man nicht ernsthaft diskutieren, Hauptsache, erst mal den freien Fall stoppen. Und man muss schon feststellen: Es war vielleicht auch nicht der aller falscheste Zeitpunkt für einen Sieg. Aber, wir bei Schuss. Tor. Hinein! wären nicht wir, wenn wir jetzt einfach nur im allgemeinen Jubel mit schwimmen würden und zur Tagesordnung übergingen. Nein, wir sind wieder einer unglaublichen Story in Berlin auf der Spur – und erwarten 2012 bereits den nächsten großen Coup von Hertha BSC!

Der Berliner Weg: Rehagel raus!!!

Ja, dieser Text fackelt nicht lange rum und kommt gleich zur Sache. Aber gemach. Zunächst einmal, jetzt sind wir von Schuss. Tor Hinein! aber selbst ein wenig erschrocken über uns. Am 12. Dezember 2011 war es, als die Schlagseite der blau-weißen Fußball-Concordia begann, sichtbare Ausmaße vor der Insel Westend anzunehmen und wir schon damals in unserem Artikel „Advent, Advent – ein Lichtlein brennt…“ exklusiv darauf hinwiesen: Hertha BSC könnte womöglich in Kontakt kommen, mit ihm, dem Godfather of Trainerstuhlinhaber, König Otto I., Otto Rehagel. Wir sind umso mehr erschrocken, dass unser Weitblick anscheinend sogar soweit ging, dass wir dabei einfach mal gleich eine Traineretappe der laufenden Saison übersprungen haben. Das ist einfach übernatürlich und: Wir bitten höflichst um Entschuldigung, Herr Skibbe!

Advent, Advent – ein Lichtlein brennt…

Erst eins, dann zwei, dann drei und dann die ganze Hertha-Viererkette? Nein, soweit wollen wir an dieser Stelle noch nicht gehen, zumal es auch überhaupt nicht den Tatsachen entspricht. Aber, dass die Lichtlein brennen, um Hertha BSC herum, das mag wohl derzeit kaum einer bestreiten. Was ist das für eine abenteuerliche Situation in diesem Verein. Eben noch Aufstiegseuphorie und Begeisterungswelle pur, jetzt inzwischen nur noch Trainervertrags-verlängerungshysterie und sportliche Stagnation nach gutem Bundesligastart. Die Berliner Medienlandschaft haut eine Spekulation nach der anderen raus wie es mit dem Herthatrainer weitergehen wird, die ganze gute Stimmung ist wie weg geblasen und wir bei Schuss. Tor. Hinein! fühlen uns dabei ziemlich außen vor. Aber, das wird nicht so bleiben. In diesem Artikel werden wir mit neuen, exklusiven und geradezu sensationellen Informationen aufwarten. Versprochen!

Dialog der Karibik (Teil 3) –
Piraten der Weltmeere oder Stern- und Kreisschiffahrt?

Über Hertha spricht man wieder. Und was viel schöner ist: Man spricht bei Hertha BSC tatsächlich auch miteinander. Verein und Mitglieder im gegenseitigen Frage-Antwortspiel zu aktuellen Themen rund um den Verein. Das Ganze nennt sich dann „Hertha im Dialog“ und fand am Abend des 14.11.2011 nun schon zum dritten Mal statt. Die Premiere gab es zum Ende der Abstiegssaison 2009/10, um den ganz großen Druck aus dem Hertha-Frustkessel abzulassen. Ganz nebenbei hat man aber  auch erkannt, dass ein Miteinanderreden dem Verein insgesamt gut bekommt und Ausdruck einer neuen gelebten Vereinskultur ist. Feine Sache also, sich mal abseits des wochenendlichen Bundesligaschehens miteinander in den Gesprächs-Clinch zu begeben. Nur, am Ende der Veranstaltung konnte man sich doch nicht so ganz sicher sein: Erobert Hertha künftig die Seewelt wieder mit der guten alten Dampfmaschine? Oder segelt man doch eher unter der Piratenflagge?

Der Papst war da

Viel wurde berichtet, über den Papstbesuch in Deutschland. Und die vielen damit verbundenen Hoffnungen, den gemeinsamen Glauben und die Zusammengehörigkeit in unserem Lande weiter voran bringen zu wollen. Am Ende üben sich Deutschlands führende Theologen nun in breiter Katerstimmung, ob der vielen unerfüllt gebliebenen Erwartungen an den Besuch des Pontifex. Verheißungsvolles und Zukunftsweisendes der heiligen Audienz sucht man vergebens. Aber halt! Ist dem wirklich so? Nach dem Auftakt des Papstbesuchs im Berliner Olympiastadion, der Berliner Kathedrale der Ungläubigen – oder wie manche es eben auch nennen: Dem Hauptstadtkultstadion von Fußball-Erstbundesligist Hertha BSC – liegen vielleicht doch Veränderungen in der Luft…