Blick nach vorn

Relegationsspiel reloaded, Saison 2012/13:

Fortuna Düsseldorf, Tabellen-16. der 1. Liga trifft auf Hertha BSC, Drittplatzierter in der 2. Liga

Schiedsrichter Wolfgang Stark betritt von Bengaloträgern begleitet das Spielfeld, auf dem vorsorglich beide Elfmeterpunkte entfernt wurden.

Stark bemängelt fehlende Eckfahnen und Tornetze, pfeift dennoch unter dem Jubel der in ewiger Freundschaft verbundenen Fangruppen aus Düsseldorf und Berlin das Spiel an.

Fortuna Düsseldorf legt Protest gegen das Bierzelt im gegnerischen Strafraum ein, während Rudi Gutendorf, aktueller Trainer von Hertha BSC, der vierte einer turbulenten Saison, eine erste Kochsalz-Infusion erhält.

Gutendorf wechselt in der 75. Minute Herthas Winter-Neuverpflichtung Albert Streit ein, der selbigen sucht, schnurstracks auf Fortunas Trainer Norbert Meier zusteuert und sich mit Hilfe der mitgebrachten Ampulle Kunstblut ins Gesicht schüttet. Schiedsrichter Stark entgeht, dass Meier sich bereits seit dem Zeitpunkt, als Streit zum Warmmachen geschickt wurde, am Spielfeldrand wälzt, schickt Streit zum Arzt und Meier, der später behaupten wird, er habe Todesangst gehabt, auf die Tribüne.

Stark beendet das Spiel in der 83. Minute, damit er pünktlich zum Grillfest des DFB-Präsidenten kommt und bittet die Zuschauer zum friedlichen Platzsturm aufs Spielfeld, wo alle gemeinsam im Pyro-Nebel ein Potpourri aus „Das ist die Berliner Luft“ und „Ach wärt Ihr doch in Düsseldorf geblieben“ anstimmen.

Die Anwälte von Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf beantragen daraufhin, dass beide Vereine in der Folgesaison in der ersten Bundesliga spielen und stattdessen der VFL Wolfsburg absteigt.

Schuss.Tor.Hinein! wünscht eine ereignisreiche Saison.